Die Nachfrage nach Wohnraum in beiden Ortsteilen Wartenbergs ist ungebrochen hoch. Für den Zuzug neuer Bürgerinnen und Bürger nach Wartenberg ist aber die Baulandausweisung ein Entscheidungsgrund. Hier bedarf es weiterhin einer umsichtigen Lenkung, die die gemeindlichen Gremien dieser Tage – so meine Hoffnung – beschließen werden. Wir werden auf meinen Vorschlag hin erstmals in unserer Geschichte Kriterien bei der Vergabe gemeindlicher Bauplätze anwenden. Im vorliegenden Entwurf werden insbesondere bereits im eigenen Haushalt lebende Kinder, das bisherige ehrenamtliche Engagement sowie der erstmalige Erwerb von Eigentum berücksichtigt.

Doch die alleinige Ausweisung von Neubaugebieten reicht nicht aus. Neben neuem Bauland ist mir die Sicherung und die Nutzung der Altimmobilien in Wartenberg besonders wichtig. Auch hier verzeichnen wir in den vergangenen Jahren eine immense Nachfrage. Wir haben so gut wie keinen Leerstand und der, den wir haben, ist in der Regel von den Eigentümern selbst gewählt.

Noch vorhandene gemeindliche Flächen möchte ich zur Errichtung von Mietwohnungen generell, aber insbesondere von altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum nutzen. In beiden Bereichen haben wir erheblichen Bedarf. Dies wird ein Schwerpunkt meiner Politik in der zweiten Amtszeit.

Ich möchte auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten keinen großflächigen, am liebsten natürlich gar keinen Leerstand von Wohngebäuden in beiden Ortsteilen. Das bedeutet für mich, dass die Förderung beim Bau von Familienheimen und die Förderung zur Erhaltung und Modernisierung vorhandener Bausubstanz auch künftig weitergehen müssen. Und es muss geprüft werden, ob nicht sogar auch eine Ausweitung der Förderung möglich ist. Dafür werde ich mich auf allen politischen Ebenen einsetzen. Denn auf diese Weise lässt sich wertvolle Bausubstanz, aber auch das Erscheinungsbild beider Ortsteile, auf das wir zu Recht so stolz sind, erhalten.